BARF Rechner, BARF Plan und BARF Seminare von Buchautorin Nadine Wolf

Risiken bei BARF

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Jedes Handeln geht in gewisser Weise mit Risiken einher, selbst die Nahrungsaufnahme: Wissen wir genau, was wir da essen? Ist unser Essen vielleicht mit gefährlichen Substanzen belastet? Ernähren wir uns richtig? Ist unser Essen gesund? Wenn wir uns schon selbst diese Fragen stellen, wie sieht es dann erst aus, wenn wir eine fremde Spezies, die auf uns angewiesen ist, ernähren sollen? Ja, mit der Fütterung eines Hundes gehen Risiken einher und das ist natürlich auch bei BARF der Fall. Und wenn man über Vorteile spricht, sollte man die Risiken auch nicht unerwähnt lassen.

Allgemeine Risiken bei der Fütterung

Die Fütterung eines Hundes geht mit Risiken einher und diese unterscheiden sich erst einmal nicht grundsätzlich – ganz unabhängig von der Fütterungsmethode – nur die Risikoausprägung ist unterschiedlich. Generelle Risiken bei der Ernährung von Hunden sind:

  • Fehler in der Rationsgestaltung
  • Kontamination mit KrankheitserregernGefahren bei BARF
  • Verunreinigung mit gesundheitsschädlichen Substanzen
  • Ernährungsbedingte Entstehung von Krankheiten

Diese Risiken sind nicht BARF-spezifisch. Denn auch kommerzielle Futtermittel (auch die, die von Wissenschaftlern entwickelt wurden) weisen nachweislich Fehler in der Nährstoffzusammensetzung auf (z. B. gesundheitsschädliche Überdosierung von Vitamin D), können mit Krankheitserregern kontaminiert sein (z. B. zahlreiche Salomonellenfunde), enthalten gesundheitsschädliche Bestandteile (z. B. Ethoxyquin) oder können Krankheiten fördern (z. B. Magendrehung durch Fertigfutter).

Dennoch gibt es Unterschiede bezüglich der Risiken verschiedener Fütterungskonzepte.

Spezielle Risiken bei BARF

  • Erhöhte Gefahr von Fehlern in der Rationsgestaltung
    Einfach nur rohes Fleisch zu füttern, reicht nicht und ist gefährlich. Wer sich nicht an das BARF-Konzept hält, sondern konzeptlos roh füttert, riskiert eine Mangelernährung!
  • Erhöhtes Risiko einer Kontamination mit Krankheitserregern
    Dass rohes Fleisch vermutlich stärker und häufiger mit Bakterien belastet ist als gekochtes Futter, versteht sich von selbst. Darüber muss man nicht diskutieren.
  • Geringeres Risiko der Verunreinigung mit gesundheitsschädlichen Substanzen
    Da das Futter vom Halter zuhause zusammengestellt wird, ist das Risiko sehr gering, dass bedenkliche Zusatzstoffe im Futter landen.
  • Geringeres Risiko der Entstehung ernährungsbedingter Krankheiten
    Da BARF eine natürliche Fütterung von Hunden darstellt, sind Krankheiten, die auf nicht-artgerechte Fütterung zurückzuführen sind wie z. B. Magendrehungen ausgeschlossen.
  • Zusätzliches Risiko der Verletzungsgefahr bei der Futteraufnahme
    Natürlich kann ein Hund sich einen Zahn abbrechen, wenn er auf einen Knochen beißt. Auch darüber muss man nicht diskutieren.

Risikofaktoren bei BARF

Das Problem mit Risiken ist lediglich der Umgang mit ihnen…

  • Hält man sich an das BARF-Konzept und die korrekte Aufteilung der Futtermittel, so kann es nicht zu einer Mangelernährung kommen.
  • Wer mit potenziell kontaminierten Futtermitteln oder Substanzen umgeht, sollte auf Hygiene achten. Hände waschen, heißt die Lösung!
  • Dieses Risiko muss man entweder tragen (so wie das Risiko, dass der Hund sich an einem Ball einen Zahn abbricht) oder man umgeht es, indem man gewolfte Knochen füttert. Das Leben ist nun einmal leider lebensgefährlich.

Wie man sieht, treffen einige der Risiken sowohl auf BARF als auch auf jede andere Fütterungsart zu und den verbleibenden BARF-spezifischen Risiken kann man mit entsprechenden Gegenmaßnahmen begegnen.

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Sie bekommen keinen Futterplan von der Stange und auch keine praxisfernen Umsetzungsvorschläge. Jede Rationsgestaltung erfolgt individuell nach ihren Bedürfnissen. ×
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