BARF Rechner, BARF Plan und BARF Seminare von Buchautorin Nadine Wolf

Über mich

Kategorie_über_michweBARF Nadine Wolf

Mein Name ist Nadine Wolf. Ich wurde 1981 in Schkeuditz, bei Leipzig geboren. Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in der Nähe von Leipzig, umgeben von Katzen, Hunden, Pferden und anderen Tieren. Tiere, vor allem Hunde,  waren schon immer meine Leidenschaft. Lange Zeit wollte ich Tierärztin werden, habe mich dann aber aus verschiedenen Gründen gegen diesen Werdegang entschieden und habe stattdessen Betriebswirtschaftslehre studiert, um mich meiner Leidenschaft – den Tieren – in meiner Freizeit zu widmen. Seit 2005 beschäftige ich mich intensiv mit der artgerechten Ernährung von Hunden und Katzen und zwar so intensiv, dass ich 2009 den Blog http://mashanga-burhani.blogspot.de ins Leben rief und 2014 beschloss, meine Leidenschaft zu meinem Beruf zu machen und Hunde- sowie Katzenhalter zum Thema BARF zu beraten sowie Seminare anzubieten.

Auf dieser Seite erfahren Sie etwas über meine Qualifikation, meinen bisherigen beruflichen Werdegang und warum ich zu BARF gekommen bin.

Qualifikation


Was befähigt mich dazu, Hunde- und Katzenhalter zum Thema artgerechte Ernährung zu beraten und Seminare anzubieten? Warum sollten Sie sich ausgerechnet an mich wenden, wenn es doch so viele Tierärzte gibt, die nach einem jahrelangen Studium eine staatliche Prüfung ablegen und in den meisten Fällen sogar promoviert haben? Die Antwort ist ganz einfach:
BARF ist meine Leidenschaft! BARF ist meine Kernkompetenz!

Als ich vor vielen Jahren begann, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, hatte ich natürlich keine Ahnung von ernährungsphysiologischen Zusammenhängen, Bedarfswerten und artgerechter Fütterung. Aber ich habe seitdem sehr viel gelernt.

Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren überlegt, doch noch Tiermedizin zu studieren – einfach, weil ich dachte, so könne ich noch mehr zu diesem Thema lernen. Aber dann stellte ich fest, dass der Ernährung von Hunden und Katzen im veterinärwissenschaftlichen Studium nur ein paar wenige Semesterwochenstunden gewidmet werden – kein Wunder, sollen künftige Tierärzte doch vom Goldfisch bis zum Rennpferd viele Spezies behandeln können. Zusätzlich liegt der Fokus dann auch noch auf der Ernährung mit Fertigfutter. Ein veterinärwissenschaftliches Studium ist aus meiner Sicht daher kein geeigneter Weg, um sich Fachwissen über BARF anzueignen. Ich hingegen habe dem Thema artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen Tausende von Stunden gewidmet, in denen ich etliche Bücher und Studien gelesen, und mich intensiv damit befasst habe. Mein originärer akademischer Hintergrund half mir dabei, wissenschaftliche Studien zu interpretieren, Daten zu analysieren und Zusammenhänge in komplexen deutschen und englischsprachigen Veröffentlichungen zu verstehen. Insgesamt habe ich wesentlich mehr Zeit damit verbracht, mich „um das Thema zu bemühen“ – und nichts Anderes heißt übrigens studieren (lat. studere) – als die meisten Tiermediziner in ihrer gesamten akademischen Laufbahn.

Abgesehen davon habe ich etliche Futterpläne erstellt, hunderte Anfängerfragen beantwortet, meine Blogbeiträge wurden tausendfach im Internet verlinkt und die von mir angebotene BARF-Excel zehntausendfach heruntergeladen. Natürlich habe ich auch eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker sowie zertifizierten Ernährungsberater für Hund & Katze mit Schwerpunkt BARF absolviert. Mittlerweile bin ich außerdem als Dozentin für die Ausbildung von Ernährungsberatern für Hund & Katze tätig.Zertifizierter BARF-Berater

Es ist mir außerdem eine ganz besondere Ehre, dass die BARF-Expertin schlechthin, Swanie Simon – die das Thema vor über 30 Jahren nach Deutschland brachte und bekannt machte – immer wieder ihre Empfehlung für mich ausspricht.

BARF ist meine Leidenschaft! BARF ist meine Kernkompetenz!

Immer noch skeptisch? Dann werfen Sie einen Blick auf die Meinung meiner Kunden.

Beruflicher Werdegang

Praktische Erfahrung

seit 2017 Tierheilpraktikerin

seit 2015 Dozentin im Rahmen der Ausbildung von Ernährungsberatern für Hund & Katze: http://www.barf-berater.de/

seit 2014 Ernährungsberater für Hund & Katze mit Schwerpunkt BARF

09–jetzt Betreiberin des BARF-Blogs: http://mashanga-burhani.blogspot.de

06–14 Investor Relations & Marketing Specialist in verschiedenen Unternehmen sowie selbstständige Marketingberaterin

Ausbildung

2016-17 Bildungswerk für therapeutische Berufe, Remscheid
Ausbildung zur Tierheilpraktikerin

2014 Heilpraktikerschule Richter, Kenzingen
Ausbildung zum zertifizierten Ernährungsberater für Hund & Katze mit Schwerpunkt BARF

2002–06 Universität Leipzig, HHL – Leipzig Graduate School of Management, Leipzig & Corvinus University, Budapest, Ungarn
Studium der Betriebswirtschaftslehre / UnternehmensführungGraduierung

1999–02 Berufliches Schulzentrum Grimma, Grimma
Allgemeine Hochschulreife

1997–99 Berufliches Schulzentrum Wurzen, Wurzen
Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin

Wie ich zu BARF kam

NeoWie so oft im Leben, habe ich meine Lektion von einem Hund gelernt. Einem Hund namens Neo. Neo war mein Seelenhund. Er begleitete mich über viele Jahre in der wohl wichtigsten und prägendsten Zeit meines Lebens. Er überstand mit mir das Abi, das Studium und meinen ersten Job, bis er letztendlich an den Folgen eines Osteosarkoms (Knochenkrebs) verstarb.

Als Neo zu mir kam, wurde er natürlich mit Trockenfutter ernährt. Bereits unsere Deutsche Dogge und unser Deutscher Pinscher hatten Trockenfutter bekommen und ich hielt es für das Non-Plus-Ultra. Es war praktisch und beinhaltete vermeintlich alle Nährstoffe, die meine Hunde brauchten. Dachte ich jedenfalls, denn das war die Information, die ich sämtlichen Hundebüchern entnahm, die ich von der Züchterin bekommen hatte und die mir auch mein Tierarzt bestätigte. Neo fraß das Trockenfutter auch gern. Er fraß überhaupt sehr gern. Anfangs bekam er ganz billiges Trockenfutter aus dem Supermarkt, weil ich von Markenprodukten noch nie etwas gehalten habe. Nie hatte ich mir Gedanken über die Inhaltsstoffe gemacht, ja, nicht einmal einen Blick auf die Zutatenliste hatte ich geworfen. Ich vertraute einfach dem Hersteller. Es hatte schließlich auch nie Probleme gegeben. Neo war gewachsen, groß geworden, der Output war super, das Fell meines Erachtens in Ordnung und der Hund war gesund.

Als Neo ungefähr 3 Jahre alt war, begann er, sein Futter zu verweigern. Ich dachte zunächst, dass es sich um eine Mäkelei handelt und bot ihm immer wieder sein Futter an, was er einfach stehen ließ. Irgendwann ließ ich mich erweichen und kaufte eine andere Sorte, die er anfangs fraß. Dieses Spiel setzte sich jedoch fort und irgendwann hatte ich alles von Chappi, über Hills bis Royal Canin ausprobiert. Aber Neo fraß nur das Nötigste. Immer noch war ich blind und erkannte die Ursache nicht. Irgendwann kamen aber die Probleme. Neo bekam Durchfall und zwar ziemlich oft. Ich ging jedes Mal, wenn es wieder besonders schlimm wurde zum Tierarzt. Neo bekam ein paar Spritzen und dann ging es wieder, jedenfalls für ein paar Tage.

Hautausschlag vor BARFEines Tages kam noch eine Art Hautausschlag hinzu. Das Fell fiel stellenweise aus. Wieder ging ich zum Tierarzt. Es war ein freundlicher Dorftierarzt, der mir zu Spülungen mit Kamillentee riet und tatsächlich wurde der Ausschlag besser. Aber er verschwand eben nicht, sondern kam immer wieder. Zusätzlich litt Neo weiterhin an dem ständigen Durchfall. Ich schlief manchmal nächtelang nicht, weil er natürlich immer raus musste. Im Laufe der Jahre zog von Tierarzt zu Tierarzt, um das Problem zu lösen. Aber keiner der Tierärzte, und ich glaube, es waren insgesamt 17, bei denen ich vorstellig wurde, konnte Neo helfen. Rückblickend kann ich mich darüber nur wundern, denn nicht ein einzige Mal wurde mir der Vorschlag unterbreitet, mal eine Ausschlussdiät zu machen oder anderweitig der Ursache auf den Grund zu gehen. Ich wurde immer nur gefragt, was ich füttere, antwortete mit der jeweiligen Futtermarke und bekam zu hören: „Na dann ist ja gut. Am Futter kann es also nicht liegen.“ Ich hatte es irgendwann aufgegeben und mich damit abgefunden, dass mein armer Hund eben dauerhaft von Durchfällen und Hautausschlag geplagt sein würde und sein Futter nur fraß, um nicht zu verhungern.

Im Jahr 2005 hatten Neo und ich mein Auslandssemester gemeinsam in Ungarn verbracht und wir kamen zurück nach Deutschland. Meine Mutter begrüßte freudig meinen guten alten Neo und sagte zu ihm: „Ich hab Dich so vermisst, mein Junge. Aber ich hatte ganz vergessen, wie sehr Du stinkst!“. Das war noch so ein Problem. Neo stank. Nicht nur aus dem Maul, nein, auch sein Fell stank fürchterlich. Ich musste seine Hundebetten mehrmals pro Woche waschen, damit die Wohnung nicht zu übel roch. Aufgrund der Anmerkung meiner Mutter googelte ich nach „Hund Gestank Kräuter“, in der Hoffnung, irgendein Wundermittel zu finden, was den Gestank verminderte. Und da landete ich auf www.barfers.de.

Ich las mir die Seite durch und die Argumentation erschien mir logisch. Da war auch von fütterungsbedingtem Durchfall und Fellproblemen die Rede und ich dachte: Einen Versuch ist es wert. Ich bestellte mir die BARF-Broschüre, meldete mich im GH-Forum an und kaufte Fleisch. Neo wurde auf BARF umgestellt. Das Rindfleisch fraß er sofort begierig, nur bei den Innereien und beim Geflügel mäkelte er anfangs etwas herum. Aber nicht lange. Eine neue Ära brach an. Neo liebte sein neues Futter. Mir standen die Tränen in den Augen, weil ich nach Jahren endlich wieder das Funkeln in seinen Augen sah, wenn ich seinen Futternapf in die Hand nahm, um ihn zu füllen. Jahrelang hatte ich nur gesehen wie er in den mit braunen Kugeln gefüllten Napf blickte, ein paar Brocken fraß und wieder ging. Ich war so unglaublich glücklich, dass er wieder gern fraß. Aber es wurde noch besser. Der Durchfall hörte innerhalb von einer Woche auf und kam nie, nie wieder. Sein furchtbarer Körpergeruch verschwand und nach dem nächsten Fellwechsel war seine Haut wieder völlig in Ordnung, sein Fell glänzte auf einmal. Für mich war das damals wie ein Wunder! Was 17 Tierärzte nicht geschafft hatten, wurde durch eine einfache Futterumstellung erreicht: Mein Neo war wieder gesund und er war glücklich.

Manchmal werde ich gefragt, warum ich mich so vehement gegen den Einsatz von Fertigfutter einsetze. Ich glaube, wer so etwas mit seinem Hund erlebt hat wie ich, der kann einfach nicht anders. Anfangs waren es reinweg Emotionen, die mich davon überzeugten, dass Fertigfutter eben nicht das Richtige für unsere vierbeinigen Freunde ist. Heute – nachdem ich mich ausgiebig mit dem Thema befasst habe und jede Studie und jede Zeile zum Thema Hundeernährung lese, die ich in die Finger bekomme – ist es auch fundiertes Wissen, was mir die Entscheidung contra Fertigfutter sehr sehr leicht macht.

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Sie bekommen keinen Futterplan von der Stange und auch keine praxisfernen Umsetzungsvorschläge. Jede Rationsgestaltung erfolgt individuell nach ihren Bedürfnissen. ×
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Wir sind umgezogen: BARF-Rechner finden Sie jetzt auf www.barf-check.de und Futterpläne auf www.thp-wolf.de. Verstanden